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Sprechzeit-Rechner
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Sprechtempo
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Füg oben ein Skript ein oder gib eine Wortzahl ein
Sprechtempo
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Gib ein, wie lang dein Vortrag sein soll
Fester Slot im Programm? Das hier rechnet aus, was du darin wirklich sagen kannst, wenn Q&A und realer Puffer abgehen.
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Gib oben die Länge deines Slots ein
Sprechzeit bekannt? Dann probe sie in genau diesem Tempo.
Wie lange dauert mein Vortrag?
Die Umrechnung, der Puffer, den niemand einplant, und warum Lesezeit die falsche Zahl ist.
Teil deine Wortzahl durch dein Sprechtempo in Wörtern pro Minute und rechne 10–15 % für Pausen und Übergänge dazu. Bei einem Präsentationstempo von 130 WPM sind 1.000 Wörter 7 Minuten 42 Sekunden reine Sprechzeit – im echten Raum eher achteinhalb Minuten. Genau dieser Puffer ist der Grund, warum Vortragende, die auf exakt 20 Minuten proben, einen 20-Minuten-Slot regelmäßig sprengen.
Sprechzeit ist nicht dasselbe wie Lesezeit, und genau hier geht die Planung meistens schief. Stilles Lesen läuft mit 230–260 Wörtern pro Minute, lautes Sprechen mit 120–150. Wenn du einen Vortrag mit einem Lesezeit-Tool schätzt, liegst du rund 45 % zu niedrig und stehst mit anderthalbmal so viel Material auf der Bühne, wie dein Slot fasst.
Sprechzeit nach Vortragsformat
Verschiedene Formate haben verschiedene natürliche Tempi. Nimm die Zeile, die zu deinem Format passt, statt pauschal mit einem Durchschnitt zu rechnen.
| Format | Typisches Tempo | Wörter in 5 Min. | Wörter in 10 Min. | Wörter in 20 Min. |
|---|---|---|---|---|
| Hochzeitsrede / Zeremonie | 100 WPM | 500 | 1.000 | 2.000 |
| Keynote / Preisverleihung | 110 WPM | 550 | 1.100 | 2.200 |
| Konferenzvortrag mit Folien | 130 WPM | 650 | 1.300 | 2.600 |
| Webinar / Online-Kurs | 135 WPM | 675 | 1.350 | 2.700 |
| Team-Update im Meeting | 150 WPM | 750 | 1.500 | 3.000 |
| Podcast / Interview | 160 WPM | 800 | 1.600 | 3.200 |
| Sales-Demo / Pitch | 140 WPM | 700 | 1.400 | 2.800 |
Was deine Sprechzeit frisst und in keiner Wortzahl auftaucht
Eine reine Wörter-zu-Minuten-Umrechnung unterstellt, dass du ununterbrochen im gleichen Tempo sprichst. Das tut niemand.
Bewusste Pausen
Ein Moment nach einer Kernaussage lohnt sich – und kostet jedes Mal 1–2 Sekunden. Über einen 20-Minuten-Vortrag sind das 30–60 Sekunden, die in keinem Skript stehen.
Folienwechsel
Rund 2 Sekunden tote Zeit pro Folie, während du weiterklickst und das Publikum sich neu orientiert. Ein Deck mit 30 Folien verbraucht allein dafür eine volle Minute.
Publikumsreaktionen
Lacher, Applaus und Gemurmel unterbrechen deinen Fluss. Rechne 10–20 Sekunden für jede bewusst gesetzte Pointe ein.
Live-Demos
Das größte Überziehungsrisiko überhaupt. Was auch immer du in der Probe gemessen hast: verdopple es. Demos scheitern, laden langsam oder provozieren Zwischenfragen.
Ungeplante Einschübe
Vortragende ergänzen live weit häufiger Material, als sie welches streichen. Das ist der eigentliche Grund, warum es den 10-%-Puffer überhaupt gibt.
Der Weg ans Pult
Vorstellung, Mikrofonübergabe und der Gang nach vorn schlucken bei kurzen Slots leicht die erste Minute, bevor du ein Wort gesagt hast.
Sichere Sprechzeit für gängige Redeslots
Was du für einen gegebenen Slot realistisch schreiben kannst – bei 130 WPM Präsentationstempo und 10 % Puffer.
| Slot | Q&A-Reserve | Sichere Sprechzeit | So viele Wörter schreiben |
|---|---|---|---|
| 5 Minuten (Lightning Talk) | 0 Min. | 4 Min. 33 Sek. | ~591 |
| 10 Minuten | 2 Min. | 7 Min. 16 Sek. | ~945 |
| 15 Minuten | 3 Min. | 10 Min. 55 Sek. | ~1,418 |
| 20 Minuten | 5 Min. | 13 Min. 38 Sek. | ~1,773 |
| 30 Minuten | 5 Min. | 22 Min. 44 Sek. | ~2,955 |
| 45 Minuten | 10 Min. | 31 Min. 49 Sek. | ~4,136 |
| 60 Minuten | 15 Min. | 40 Min. 55 Sek. | ~5,318 |
So triffst du deine Sprechzeit am Tag selbst
Sechs Gewohnheiten, die aus einer Schätzung einen pünktlichen Vortrag machen.
1. Rechnen, bevor du schreibst
Hol dir zuerst dein Wortbudget aus dem Slot-Planer und schreib dann darauf hin. Einen fertigen Vortrag um 30 % zu kürzen ist deutlich schwerer, als ihn einmal in der richtigen Länge zu schreiben.
2. Budget auf Abschnitte aufteilen
Zu wissen, dass du 1.773 Wörter hast, ist nützlich. Zu wissen, dass dein dritter Abschnitt davon 443 bekommt, ist das, was dich wirklich in der Zeit hält.
3. Laut proben
Im Kopf lesen ist immer schneller als sprechen und wiegt dich in der falschen Sicherheit, dass das Skript in den Slot passt.
4. Einmal die echte Sache stoppen
Nimm einen kompletten Durchlauf auf und vergleich die Uhr mit deiner Schätzung. Dein persönliches Tempo weicht wahrscheinlich 10–20 WPM vom Durchschnitt ab – rechne ab dann mit deinem eigenen Wert.
5. Eine Halbzeitmarke setzen
Schreib die Ziel-Uhrzeit neben die Mitte deines Skripts. Bist du drüber, kannst du unterwegs kürzen, statt das Überziehen erst am Ende zu merken.
6. Mit scrollendem Skript üben
Ein Teleprompter, der auf deine Ziel-WPM eingestellt ist, erzwingt das Tempo, statt es nur zu messen – die Scrollgeschwindigkeit wird zum Metronom.
Häufig gestellte Fragen
Sprechzeit, Sprechtempo und wie ein Skript in einen festen Slot passt.
Was ist ein Sprechzeit-Rechner?
Ein Sprechzeit-Rechner wandelt eine Wortzahl oder ein eingefügtes Skript in die Zeit um, die du zum lauten Sprechen brauchst. Bei einem durchschnittlichen Tempo von 130 Wörtern pro Minute sind 1.000 Wörter rund 7 Minuten 42 Sekunden Sprechzeit. Er unterscheidet sich von einem Lesezeit-Rechner, weil Menschen etwa 100 Wörter pro Minute langsamer sprechen als sie still lesen.
Wie lange dauert meine Rede?
Teil deine Wortzahl durch dein Sprechtempo in Wörtern pro Minute. Bei 130 WPM läuft ein Skript mit 650 Wörtern 5 Minuten, mit 1.300 Wörtern 10 Minuten und mit 2.600 Wörtern 20 Minuten. Rechne 10–15 % für Pausen, Folienwechsel und Publikumsreaktionen obendrauf – live dauert es bei den meisten länger als in der Probe.
Wie viel Sprechzeit ist bei einem 20-Minuten-Slot sicher?
Plan mit rund 16 Minuten Redezeit – oder etwa 13 Minuten 38 Sekunden, wenn du zusätzlich 5 Minuten für Q&A reservierst. Ein 20-Minuten-Slot fasst keine 20 Minuten Skript, sobald Fragen und rund 10 % Puffer für Pausen und Übergänge abgehen.
Ist Sprechzeit dasselbe wie Lesezeit?
Nein. Stilles Lesen liegt im Schnitt bei 230–260 Wörtern pro Minute, gesprochener Vortrag bei 120–150. Dasselbe Skript mit 1.000 Wörtern liest man in etwa 4 Minuten still, spricht es aber in rund 7 Minuten 42 Sekunden – eine Lesezeit-Schätzung unterschätzt die Sprechzeit also um etwa 45 %.
Wie viele Wörter pro Minute sollte ich in einer Präsentation sprechen?
Vor Publikum sind 120–140 Wörter pro Minute ein guter Zielwert. Alltagsgespräche laufen mit 150–160 WPM, Podcasts und Interviews bei rund 160 WPM, Keynotes und feierliche Anlässe verlangsamen auf 100–110 WPM. Langsameres Tempo gibt dem Publikum Zeit, jeden Punkt aufzunehmen.
Warum ist meine echte Sprechzeit länger als der Rechner sagt?
Weil eine reine Wortzahl-Umrechnung nur durchgehendes Sprechen misst. Pausen, Folienwechsel, Lacher, Demos und ungeplante Einschübe kosten Zeit, die keine Wortzahl erfasst. Diese Lücke liegt bei einer normalen Präsentation typischerweise bei 10–15 % und bei interaktiven Formaten oder einem ersten Durchlauf bei bis zu 20 % – genau dafür gibt es den Puffer im Slot-Planer.
Funktioniert der Sprechzeit-Rechner auch für Podcasts?
Ja. Wähl die Voreinstellung mit 160 WPM – gesprochenes Audio im Gespräch läuft schneller als eine Präsentation. Für ein geschriebenes Intro oder eine Werbelesung sagt dir der Reiter „Slot → Wortbudget“, wie viele Wörter in 30 oder 60 Sekunden passen.
Was unterscheidet diese Seite vom Redezeit-Rechner?
Der Redezeit-Rechner wandelt Wortzahlen in Sprechzeit um und zurück. Diese Seite ergänzt die Richtung der Slot-Planung: Du startest bei einem festen Slot im Programm, ziehst Q&A und realen Puffer ab und bekommst ein Wortbudget je Abschnitt samt Zeitmarken.
Vortrag getimt? Dann probe ihn jetzt in diesem Tempo.
Ein Teleprompter, der auf deine Ziel-Wörter-pro-Minute eingestellt ist, macht aus der Zahl eine Scrollgeschwindigkeit, gegen die du üben kannst. Kostenlos im Browser und kostenlos auf iPhone, iPad und Mac.
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